Die Bauherren
Der Schriftsteller& der Baumeister
Zwei außergewöhnliche Stuttgarter Persönlichkeiten getrennt durch Jahrzehnte, vereint durch ein Gebäude.
Friedrich Wilhelm Hackländer
*1816 in Burscheid; †1877 in Leoni
Friedrich Hackländer war ein populärer deutscher Schriftsteller. Er begann seine Karriere - obwohl noch jung - damit, seine Erfahrungen und Erlebnisse niederzuschreiben. Seine humorvolle und realistische Art zu schreiben machten ihn schnell beliebt, um die Mitte des 19. Jahrhunderts war er einer der meistgelesenen Schriftsteller Deutschlands. Nach dem Umzug 1840 nach Stuttgart begann eine neue Karriere: er wurde 1843 Hofrat, Sekretär und Reisebegleiter des württembergischen Kronprinzen Karl. Er lernte das Hofleben kennen. 1849 schied er aus dem Dienst aus und wurde Kriegsberichterstatter für Cottas Zeitungen. 1859 war er nochmals im Staatsdienst in Württemberg als Direktor der königlichen Bauten und Gärten (Stuttgarter Schlossplatz).
Von seinem Freund, dem bekannten Architekten Christian Friedrich Leins ließ er sich im selben Jahr in der Urbanstraße 10 ein großzügiges Haus erbauen, „ein stattliches, sehr bequemes Wohnhaus, welches aber für seine eigenen Verhältnisse etwas zu großartig angelegt war, weshalb er es später verkaufte, um sich unmittelbar daneben in einer neu gebauten einfacheren, aber ganz nach seinen und seiner Familie Bedürfnissen gebauten Wohnung niederzulassen“. Das mittlerweile als Hackländer-Haus bekannte Gebäude stand in der Urbanstraße 10 bis zum Jahr 1910.

Im Jahr 1850 gegründete Hackländer die Stuttgarter Künstlervereinigung „Strahlender Bergwerk“. Ziel des Vereins war neben der Pflege der Geselligkeit und Freundschaft die Förderung der Künste, sowohl der bildenden Kunst als auch der Dichtung, der Musik und des Schauspiels. Ihre Mitglieder waren demnach Schriftsteller, Musiker, bildende Künstler, aber auch Wissenschaftler und Personen aus anderen Berufen wie z.B. Architekten. Der Bergmeister (Vereinsvorsitzende) war zunächst Friedrich Wilhelm Hackländer („Bergname“ = „Dintenklecks“), sein Stellvertreter, der „Obersteiger“, der Dichter Feodor Löwe. Dessen Stellvertreter, der Untersteiger, wiederum war zunächst der Architekt Christian Friedrich Leins. Auf Leins Anregung wurde am Hackländer-Haus in der Urban-Straße der Vereinsname in Latein „Et saxa cava“ in Stein gehauen.
Hackländers Werke, Hansa-Verlag, Hamburg, 1908
Johannes Philipp Jakob Mehl
*1848 in Eningen; †1910 in Stuttgart
Johannes Mehl war Bauwerkmeister, Wasserbautechniker und Bauunternehmer in Stuttgart. Er hat in Württemberg viele große Eisenbahn-, Tunnel-, Brücken-, Wasser- und Straßenbauten als Unternehmer ausgeführt, so z.B. den Schwabstraßentunnel und die umfangreichen Erdarbeiten am neuen Schlachthaus. Sein Vater Johannes Mehl war Steinhauermeister, sein Großvater Franz Mehl war Maurer in Eningen bei Reutlingen. Johannes Mehl kam um 1890 nach Stuttgart und hat sich in der rasant wachsenden Stadt schnell einen Namen im Hoch- wie auch im Tiefbau gemacht. Am 7. Februar 1895 hat Mehl vom Magistrat der Stadt Stuttgart den Auftrag erhalten, einen Straßentunnel zu bauen – den bekannten Schwabtunnel, der dieses Jahr 130 Jahre alt wird. Die Pläne zur Ausführung des Tunnels tragen Mehl’s Unterschrift, mit welchem er den Auftrag angenommen hat. Die Inschrift am Südportal des Tunnels zeigt den Namen des „Werkmeister Mehl“. Der Bau des Schwabtunnel wie auch des Neuen Schlachthof sind heute vergleichbar mit einem Mega-Projekt der Städteplanung. Entsprechend aufwendig war für Werkmeister Mehl die Materialbeschaffung. Neuartig für die damalige Zeit war seine „Sand-Gesuch“-Anzeige im Remsthal Bote im Januar 1896.
“Wegen seinen reichen Erkenntnissen und Erfahrungen auf allen Gebieten des Bauwesens war er auf Seiten der Behörden und Fachkollegen geschätzt und geachtet. Seit 1887 Jahren vertrat er Württemberg und Hohenzollern bei der sich über das ganze Deutsche Reich erstreckende Tiefbaugenossenschaft als Vorstandsmitglied. Viele Jahre war er Gerichtsschöffe und wurde von den Gerichten bei Baustreitigkeiten häufig als Sachverständiger angerufen.”*
* Nachruf im Neuen Tagblatt vom 02.05.1910


Erdarbeiten am neuen Schlachthaus, 1909

Anzeige im Stuttgarter Neuen Tagblatt für Tunnelmaurer zum Bau des Schwabtunnels, 1895
In den Jahren nach der Fertigstellung des Schwabtunnels widmete sich Johannes Mehl einer Vielzahl neuer Bauprojekte. Um die Jahrhundertewende baute er weitere Gebäude in der Friedhofstraße (Prager-Friedhof) nördlich vom Hauptbahnhof.
Um 1905 begann er Grundstücke am Killesberg zu erwerben. Gemeinsam mit der Internationalen Baugesellschaft zu Frankfurt kaufte er zunächst eine für den königlichen Notar Rudolf Fausel 1904 fertiggestellte Villa, die sogenannte ‚Villa Fausel‘. Die Villa nebst zweier Wohngebäude mit weitläufigen Gelände stammen aus der Konkursmasse Fausel. Nach dem Erwerb entwickelte Johannes Mehl das Gelände weiter und plante diverse Gebäude zwischen der Feuerbacher Straße im Süden und der Birkenwaldstraße im Norden. In Richtung Westen wurde 1910 die Schoderstraße als neue Stichstraße angelegt, Richtung Osten die Murschelstraße. Diese wurde jedoch nie fertiggestellt und ab 1911 zur privaten Grundstückszufahrt.
Als großzügiges Wohnhaus für seine Familie plante Johannes Mehl den Wiederaufbau des Hackländer-Haus an der Schoderstraße 7 und rettet es so vor seinem Abriß. Johannes Mehl erlebte die Fertigstellung des Hauses nicht. Er verstarb im April 1910 tragisch. Sein Baugeschäft wurde von seinen Söhnen Albert und Hans Mehl weitergeführt.
Schwabtunnel mit Straßenbahn, Ansicht von Süden im Jahr 1903. Foto: Stadtarchiv Stuttgart
Friedhofstraße 1, Firmensitz (1904)
Bebauungsplan von 1910 zeigt wo das Hackländer-Haus wiederaufgebaut werden soll
Bebauungsplan von 1910 zeigt wo das Hackländer-Haus wiederaufgebaut werden soll
Inschrift am Südportal des Schwabtunnels zeigt den Namen des „Werkmeister Mehl“
„Sand-Gesuch“-Anzeige im Remsthal Bote im Januar 1896
Birkenwaldstraße 97a Villa Fausel (Zauberschloss), 1904
Konstruktionspläne des Schwabtunnel mit den Unterschriften des Baurat Kölle und von Werkmeister Mehl
Aktuelles aus dem Archiv
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Die Bauherren
Der Schriftsteller& der Baumeister
Zwei außergewöhnliche Stuttgarter Persönlichkeiten getrennt durch Jahrzehnte, vereint durch ein Gebäude.
Friedrich Wilhelm Hackländer
*1816 in Burscheid; †1877 in Leoni
Friedrich Hackländer war ein populärer deutscher Schriftsteller. Er begann seine Karriere - obwohl noch jung - damit, seine Erfahrungen und Erlebnisse niederzuschreiben. Seine humorvolle und realistische Art zu schreiben machten ihn schnell beliebt, um die Mitte des 19. Jahrhunderts war er einer der meistgelesenen Schriftsteller Deutschlands. Nach dem Umzug 1840 nach Stuttgart begann eine neue Karriere: er wurde 1843 Hofrat, Sekretär und Reisebegleiter des württembergischen Kronprinzen Karl. Er lernte das Hofleben kennen. 1849 schied er aus dem Dienst aus und wurde Kriegsberichterstatter für Cottas Zeitungen. 1859 war er nochmals im Staatsdienst in Württemberg als Direktor der königlichen Bauten und Gärten (Stuttgarter Schlossplatz).
Von seinem Freund, dem bekannten Architekten Christian Friedrich Leins ließ er sich im selben Jahr in der Urbanstraße 10 ein großzügiges Haus erbauen, „ein stattliches, sehr bequemes Wohnhaus, welches aber für seine eigenen Verhältnisse etwas zu großartig angelegt war, weshalb er es später verkaufte, um sich unmittelbar daneben in einer neu gebauten einfacheren, aber ganz nach seinen und seiner Familie Bedürfnissen gebauten Wohnung niederzulassen“. Das mittlerweile als Hackländer-Haus bekannte Gebäude stand in der Urbanstraße 10 bis zum Jahr 1910.

Im Jahr 1850 gegründete Hackländer die Stuttgarter Künstlervereinigung „Strahlender Bergwerk“. Ziel des Vereins war neben der Pflege der Geselligkeit und Freundschaft die Förderung der Künste, sowohl der bildenden Kunst als auch der Dichtung, der Musik und des Schauspiels. Ihre Mitglieder waren demnach Schriftsteller, Musiker, bildende Künstler, aber auch Wissenschaftler und Personen aus anderen Berufen wie z.B. Architekten. Der Bergmeister (Vereinsvorsitzende) war zunächst Friedrich Wilhelm Hackländer („Bergname“ = „Dintenklecks“), sein Stellvertreter, der „Obersteiger“, der Dichter Feodor Löwe. Dessen Stellvertreter, der Untersteiger, wiederum war zunächst der Architekt Christian Friedrich Leins. Auf Leins Anregung wurde am Hackländer-Haus in der Urban-Straße der Vereinsname in Latein „Et saxa cava“ in Stein gehauen.
Hackländers Werke, Hansa-Verlag, Hamburg, 1908
Johannes Philipp Jakob Mehl
*1848 in Eningen; †1910 in Stuttgart
Johannes Mehl war Bauwerkmeister, Wasserbautechniker und Bauunternehmer in Stuttgart. Er hat in Württemberg viele große Eisenbahn-, Tunnel-, Brücken-, Wasser- und Straßenbauten als Unternehmer ausgeführt, so z.B. den Schwabstraßentunnel und die umfangreichen Erdarbeiten am neuen Schlachthaus. Sein Vater Johannes Mehl war Steinhauermeister, sein Großvater Franz Mehl war Maurer in Eningen bei Reutlingen. Johannes Mehl kam um 1890 nach Stuttgart und hat sich in der rasant wachsenden Stadt schnell einen Namen im Hoch- wie auch im Tiefbau gemacht. Am 7. Februar 1895 hat Mehl vom Magistrat der Stadt Stuttgart den Auftrag erhalten, einen Straßentunnel zu bauen – den bekannten Schwabtunnel, der dieses Jahr 130 Jahre alt wird. Die Pläne zur Ausführung des Tunnels tragen Mehl’s Unterschrift, mit welchem er den Auftrag angenommen hat. Die Inschrift am Südportal des Tunnels zeigt den Namen des „Werkmeister Mehl“. Der Bau des Schwabtunnel wie auch des Neuen Schlachthof sind heute vergleichbar mit einem Mega-Projekt der Städteplanung. Entsprechend aufwendig war für Werkmeister Mehl die Materialbeschaffung. Neuartig für die damalige Zeit war seine „Sand-Gesuch“-Anzeige im Remsthal Bote im Januar 1896.
“Wegen seinen reichen Erkenntnissen und Erfahrungen auf allen Gebieten des Bauwesens war er auf Seiten der Behörden und Fachkollegen geschätzt und geachtet. Seit 1887 Jahren vertrat er Württemberg und Hohenzollern bei der sich über das ganze Deutsche Reich erstreckende Tiefbaugenossenschaft als Vorstandsmitglied. Viele Jahre war er Gerichtsschöffe und wurde von den Gerichten bei Baustreitigkeiten häufig als Sachverständiger angerufen.”*
* Nachruf im Neuen Tagblatt vom 02.05.1910


Erdarbeiten am neuen Schlachthaus, 1909

Anzeige im Stuttgarter Neuen Tagblatt für Tunnelmaurer zum Bau des Schwabtunnels, 1895
In den Jahren nach der Fertigstellung des Schwabtunnels widmete sich Johannes Mehl einer Vielzahl neuer Bauprojekte. Um die Jahrhundertewende baute er weitere Gebäude in der Friedhofstraße (Prager-Friedhof) nördlich vom Hauptbahnhof.
Um 1905 begann er Grundstücke am Killesberg zu erwerben. Gemeinsam mit der Internationalen Baugesellschaft zu Frankfurt kaufte er zunächst eine für den königlichen Notar Rudolf Fausel 1904 fertiggestellte Villa, die sogenannte ‚Villa Fausel‘. Die Villa nebst zweier Wohngebäude mit weitläufigen Gelände stammen aus der Konkursmasse Fausel. Nach dem Erwerb entwickelte Johannes Mehl das Gelände weiter und plante diverse Gebäude zwischen der Feuerbacher Straße im Süden und der Birkenwaldstraße im Norden. In Richtung Westen wurde 1910 die Schoderstraße als neue Stichstraße angelegt, Richtung Osten die Murschelstraße. Diese wurde jedoch nie fertiggestellt und ab 1911 zur privaten Grundstückszufahrt.
Als großzügiges Wohnhaus für seine Familie plante Johannes Mehl den Wiederaufbau des Hackländer-Haus an der Schoderstraße 7 und rettet es so vor seinem Abriß. Johannes Mehl erlebte die Fertigstellung des Hauses nicht. Er verstarb im April 1910 tragisch. Sein Baugeschäft wurde von seinen Söhnen Albert und Hans Mehl weitergeführt.
Schwabtunnel mit Straßenbahn, Ansicht von Süden im Jahr 1903. Foto: Stadtarchiv Stuttgart
Friedhofstraße 1, Firmensitz (1904)
Bebauungsplan von 1910 zeigt wo das Hackländer-Haus wiederaufgebaut werden soll
Bebauungsplan von 1910 zeigt wo das Hackländer-Haus wiederaufgebaut werden soll
Inschrift am Südportal des Schwabtunnels zeigt den Namen des „Werkmeister Mehl“
„Sand-Gesuch“-Anzeige im Remsthal Bote im Januar 1896
Birkenwaldstraße 97a Villa Fausel (Zauberschloss), 1904
Konstruktionspläne des Schwabtunnel mit den Unterschriften des Baurat Kölle und von Werkmeister Mehl
Aktuelles aus dem Archiv
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Die Bauherren
Der Schriftsteller& der Baumeister
Zwei außergewöhnliche Stuttgarter Persönlichkeiten getrennt durch Jahrzehnte, vereint durch ein Gebäude.
Friedrich Wilhelm Hackländer
*1816 in Burscheid; †1877 in Leoni
Friedrich Hackländer war ein populärer deutscher Schriftsteller. Er begann seine Karriere - obwohl noch jung - damit, seine Erfahrungen und Erlebnisse niederzuschreiben. Seine humorvolle und realistische Art zu schreiben machten ihn schnell beliebt, um die Mitte des 19. Jahrhunderts war er einer der meistgelesenen Schriftsteller Deutschlands. Nach dem Umzug 1840 nach Stuttgart begann eine neue Karriere: er wurde 1843 Hofrat, Sekretär und Reisebegleiter des württembergischen Kronprinzen Karl. Er lernte das Hofleben kennen. 1849 schied er aus dem Dienst aus und wurde Kriegsberichterstatter für Cottas Zeitungen. 1859 war er nochmals im Staatsdienst in Württemberg als Direktor der königlichen Bauten und Gärten (Stuttgarter Schlossplatz).
Von seinem Freund, dem bekannten Architekten Christian Friedrich Leins ließ er sich im selben Jahr in der Urbanstraße 10 ein großzügiges Haus erbauen, „ein stattliches, sehr bequemes Wohnhaus, welches aber für seine eigenen Verhältnisse etwas zu großartig angelegt war, weshalb er es später verkaufte, um sich unmittelbar daneben in einer neu gebauten einfacheren, aber ganz nach seinen und seiner Familie Bedürfnissen gebauten Wohnung niederzulassen“. Das mittlerweile als Hackländer-Haus bekannte Gebäude stand in der Urbanstraße 10 bis zum Jahr 1910.

Im Jahr 1850 gegründete Hackländer die Stuttgarter Künstlervereinigung „Strahlender Bergwerk“. Ziel des Vereins war neben der Pflege der Geselligkeit und Freundschaft die Förderung der Künste, sowohl der bildenden Kunst als auch der Dichtung, der Musik und des Schauspiels. Ihre Mitglieder waren demnach Schriftsteller, Musiker, bildende Künstler, aber auch Wissenschaftler und Personen aus anderen Berufen wie z.B. Architekten. Der Bergmeister (Vereinsvorsitzende) war zunächst Friedrich Wilhelm Hackländer („Bergname“ = „Dintenklecks“), sein Stellvertreter, der „Obersteiger“, der Dichter Feodor Löwe. Dessen Stellvertreter, der Untersteiger, wiederum war zunächst der Architekt Christian Friedrich Leins. Auf Leins Anregung wurde am Hackländer-Haus in der Urban-Straße der Vereinsname in Latein „Et saxa cava“ in Stein gehauen.
Hackländers Werke, Hansa-Verlag, Hamburg, 1908
Johannes Philipp Jakob Mehl
*1848 in Eningen; †1910 in Stuttgart
Johannes Mehl war Bauwerkmeister, Wasserbautechniker und Bauunternehmer in Stuttgart. Er hat in Württemberg viele große Eisenbahn-, Tunnel-, Brücken-, Wasser- und Straßenbauten als Unternehmer ausgeführt, so z.B. den Schwabstraßentunnel und die umfangreichen Erdarbeiten am neuen Schlachthaus. Sein Vater Johannes Mehl war Steinhauermeister, sein Großvater Franz Mehl war Maurer in Eningen bei Reutlingen. Johannes Mehl kam um 1890 nach Stuttgart und hat sich in der rasant wachsenden Stadt schnell einen Namen im Hoch- wie auch im Tiefbau gemacht. Am 7. Februar 1895 hat Mehl vom Magistrat der Stadt Stuttgart den Auftrag erhalten, einen Straßentunnel zu bauen – den bekannten Schwabtunnel, der dieses Jahr 130 Jahre alt wird. Die Pläne zur Ausführung des Tunnels tragen Mehl’s Unterschrift, mit welchem er den Auftrag angenommen hat. Die Inschrift am Südportal des Tunnels zeigt den Namen des „Werkmeister Mehl“. Der Bau des Schwabtunnel wie auch des Neuen Schlachthof sind heute vergleichbar mit einem Mega-Projekt der Städteplanung. Entsprechend aufwendig war für Werkmeister Mehl die Materialbeschaffung. Neuartig für die damalige Zeit war seine „Sand-Gesuch“-Anzeige im Remsthal Bote im Januar 1896.
“Wegen seinen reichen Erkenntnissen und Erfahrungen auf allen Gebieten des Bauwesens war er auf Seiten der Behörden und Fachkollegen geschätzt und geachtet. Seit 1887 Jahren vertrat er Württemberg und Hohenzollern bei der sich über das ganze Deutsche Reich erstreckende Tiefbaugenossenschaft als Vorstandsmitglied. Viele Jahre war er Gerichtsschöffe und wurde von den Gerichten bei Baustreitigkeiten häufig als Sachverständiger angerufen.”*
* Nachruf im Neuen Tagblatt vom 02.05.1910


Erdarbeiten am neuen Schlachthaus, 1909

Anzeige im Stuttgarter Neuen Tagblatt für Tunnelmaurer zum Bau des Schwabtunnels, 1895
In den Jahren nach der Fertigstellung des Schwabtunnels widmete sich Johannes Mehl einer Vielzahl neuer Bauprojekte. Um die Jahrhundertewende baute er weitere Gebäude in der Friedhofstraße (Prager-Friedhof) nördlich vom Hauptbahnhof.
Um 1905 begann er Grundstücke am Killesberg zu erwerben. Gemeinsam mit der Internationalen Baugesellschaft zu Frankfurt kaufte er zunächst eine für den königlichen Notar Rudolf Fausel 1904 fertiggestellte Villa, die sogenannte ‚Villa Fausel‘. Die Villa nebst zweier Wohngebäude mit weitläufigen Gelände stammen aus der Konkursmasse Fausel. Nach dem Erwerb entwickelte Johannes Mehl das Gelände weiter und plante diverse Gebäude zwischen der Feuerbacher Straße im Süden und der Birkenwaldstraße im Norden. In Richtung Westen wurde 1910 die Schoderstraße als neue Stichstraße angelegt, Richtung Osten die Murschelstraße. Diese wurde jedoch nie fertiggestellt und ab 1911 zur privaten Grundstückszufahrt.
Als großzügiges Wohnhaus für seine Familie plante Johannes Mehl den Wiederaufbau des Hackländer-Haus an der Schoderstraße 7 und rettet es so vor seinem Abriß. Johannes Mehl erlebte die Fertigstellung des Hauses nicht. Er verstarb im April 1910 tragisch. Sein Baugeschäft wurde von seinen Söhnen Albert und Hans Mehl weitergeführt.
Schwabtunnel mit Straßenbahn, Ansicht von Süden im Jahr 1903. Foto: Stadtarchiv Stuttgart
Friedhofstraße 1, Firmensitz (1904)
Bebauungsplan von 1910 zeigt wo das Hackländer-Haus wiederaufgebaut werden soll
Bebauungsplan von 1910 zeigt wo das Hackländer-Haus wiederaufgebaut werden soll
Inschrift am Südportal des Schwabtunnels zeigt den Namen des „Werkmeister Mehl“
„Sand-Gesuch“-Anzeige im Remsthal Bote im Januar 1896
Birkenwaldstraße 97a Villa Fausel (Zauberschloss), 1904
Konstruktionspläne des Schwabtunnel mit den Unterschriften des Baurat Kölle und von Werkmeister Mehl
Aktuelles aus dem Archiv
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Die Bauherren
Der Schriftsteller& der Baumeister
Zwei außergewöhnliche Stuttgarter Persönlichkeiten getrennt durch Jahrzehnte, vereint durch ein Gebäude.
Friedrich Wilhelm Hackländer
*1816 in Burscheid; †1877 in Leoni
Friedrich Hackländer war ein populärer deutscher Schriftsteller. Er begann seine Karriere - obwohl noch jung - damit, seine Erfahrungen und Erlebnisse niederzuschreiben. Seine humorvolle und realistische Art zu schreiben machten ihn schnell beliebt, um die Mitte des 19. Jahrhunderts war er einer der meistgelesenen Schriftsteller Deutschlands. Nach dem Umzug 1840 nach Stuttgart begann eine neue Karriere: er wurde 1843 Hofrat, Sekretär und Reisebegleiter des württembergischen Kronprinzen Karl. Er lernte das Hofleben kennen. 1849 schied er aus dem Dienst aus und wurde Kriegsberichterstatter für Cottas Zeitungen. 1859 war er nochmals im Staatsdienst in Württemberg als Direktor der königlichen Bauten und Gärten (Stuttgarter Schlossplatz).
Von seinem Freund, dem bekannten Architekten Christian Friedrich Leins ließ er sich im selben Jahr in der Urbanstraße 10 ein großzügiges Haus erbauen, „ein stattliches, sehr bequemes Wohnhaus, welches aber für seine eigenen Verhältnisse etwas zu großartig angelegt war, weshalb er es später verkaufte, um sich unmittelbar daneben in einer neu gebauten einfacheren, aber ganz nach seinen und seiner Familie Bedürfnissen gebauten Wohnung niederzulassen“. Das mittlerweile als Hackländer-Haus bekannte Gebäude stand in der Urbanstraße 10 bis zum Jahr 1910.

Im Jahr 1850 gegründete Hackländer die Stuttgarter Künstlervereinigung „Strahlender Bergwerk“. Ziel des Vereins war neben der Pflege der Geselligkeit und Freundschaft die Förderung der Künste, sowohl der bildenden Kunst als auch der Dichtung, der Musik und des Schauspiels. Ihre Mitglieder waren demnach Schriftsteller, Musiker, bildende Künstler, aber auch Wissenschaftler und Personen aus anderen Berufen wie z.B. Architekten. Der Bergmeister (Vereinsvorsitzende) war zunächst Friedrich Wilhelm Hackländer („Bergname“ = „Dintenklecks“), sein Stellvertreter, der „Obersteiger“, der Dichter Feodor Löwe. Dessen Stellvertreter, der Untersteiger, wiederum war zunächst der Architekt Christian Friedrich Leins. Auf Leins Anregung wurde am Hackländer-Haus in der Urban-Straße der Vereinsname in Latein „Et saxa cava“ in Stein gehauen.
Hackländers Werke, Hansa-Verlag, Hamburg, 1908
Johannes Philipp Jakob Mehl
*1848 in Eningen; †1910 in Stuttgart
Johannes Mehl war Bauwerkmeister, Wasserbautechniker und Bauunternehmer in Stuttgart. Er hat in Württemberg viele große Eisenbahn-, Tunnel-, Brücken-, Wasser- und Straßenbauten als Unternehmer ausgeführt, so z.B. den Schwabstraßentunnel und die umfangreichen Erdarbeiten am neuen Schlachthaus. Sein Vater Johannes Mehl war Steinhauermeister, sein Großvater Franz Mehl war Maurer in Eningen bei Reutlingen. Johannes Mehl kam um 1890 nach Stuttgart und hat sich in der rasant wachsenden Stadt schnell einen Namen im Hoch- wie auch im Tiefbau gemacht. Am 7. Februar 1895 hat Mehl vom Magistrat der Stadt Stuttgart den Auftrag erhalten, einen Straßentunnel zu bauen – den bekannten Schwabtunnel, der dieses Jahr 130 Jahre alt wird. Die Pläne zur Ausführung des Tunnels tragen Mehl’s Unterschrift, mit welchem er den Auftrag angenommen hat. Die Inschrift am Südportal des Tunnels zeigt den Namen des „Werkmeister Mehl“. Der Bau des Schwabtunnel wie auch des Neuen Schlachthof sind heute vergleichbar mit einem Mega-Projekt der Städteplanung. Entsprechend aufwendig war für Werkmeister Mehl die Materialbeschaffung. Neuartig für die damalige Zeit war seine „Sand-Gesuch“-Anzeige im Remsthal Bote im Januar 1896.
“Wegen seinen reichen Erkenntnissen und Erfahrungen auf allen Gebieten des Bauwesens war er auf Seiten der Behörden und Fachkollegen geschätzt und geachtet. Seit 1887 Jahren vertrat er Württemberg und Hohenzollern bei der sich über das ganze Deutsche Reich erstreckende Tiefbaugenossenschaft als Vorstandsmitglied. Viele Jahre war er Gerichtsschöffe und wurde von den Gerichten bei Baustreitigkeiten häufig als Sachverständiger angerufen.”*
* Nachruf im Neuen Tagblatt vom 02.05.1910


Erdarbeiten am neuen Schlachthaus, 1909

Anzeige im Stuttgarter Neuen Tagblatt für Tunnelmaurer zum Bau des Schwabtunnels, 1895
In den Jahren nach der Fertigstellung des Schwabtunnels widmete sich Johannes Mehl einer Vielzahl neuer Bauprojekte. Um die Jahrhundertewende baute er weitere Gebäude in der Friedhofstraße (Prager-Friedhof) nördlich vom Hauptbahnhof.
Um 1905 begann er Grundstücke am Killesberg zu erwerben. Gemeinsam mit der Internationalen Baugesellschaft zu Frankfurt kaufte er zunächst eine für den königlichen Notar Rudolf Fausel 1904 fertiggestellte Villa, die sogenannte ‚Villa Fausel‘. Die Villa nebst zweier Wohngebäude mit weitläufigen Gelände stammen aus der Konkursmasse Fausel. Nach dem Erwerb entwickelte Johannes Mehl das Gelände weiter und plante diverse Gebäude zwischen der Feuerbacher Straße im Süden und der Birkenwaldstraße im Norden. In Richtung Westen wurde 1910 die Schoderstraße als neue Stichstraße angelegt, Richtung Osten die Murschelstraße. Diese wurde jedoch nie fertiggestellt und ab 1911 zur privaten Grundstückszufahrt.
Als großzügiges Wohnhaus für seine Familie plante Johannes Mehl den Wiederaufbau des Hackländer-Haus an der Schoderstraße 7 und rettet es so vor seinem Abriß. Johannes Mehl erlebte die Fertigstellung des Hauses nicht. Er verstarb im April 1910 tragisch. Sein Baugeschäft wurde von seinen Söhnen Albert und Hans Mehl weitergeführt.
Schwabtunnel mit Straßenbahn, Ansicht von Süden im Jahr 1903. Foto: Stadtarchiv Stuttgart
Friedhofstraße 1, Firmensitz (1904)
Bebauungsplan von 1910 zeigt wo das Hackländer-Haus wiederaufgebaut werden soll
Bebauungsplan von 1910 zeigt wo das Hackländer-Haus wiederaufgebaut werden soll
Inschrift am Südportal des Schwabtunnels zeigt den Namen des „Werkmeister Mehl“
„Sand-Gesuch“-Anzeige im Remsthal Bote im Januar 1896
Birkenwaldstraße 97a Villa Fausel (Zauberschloss), 1904
Konstruktionspläne des Schwabtunnel mit den Unterschriften des Baurat Kölle und von Werkmeister Mehl
Aktuelles aus dem Archiv
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Die Bauherren
Der Schriftsteller& der Baumeister
Zwei außergewöhnliche Stuttgarter Persönlichkeiten getrennt durch Jahrzehnte, vereint durch ein Gebäude.
Friedrich Wilhelm Hackländer
*1816 in Burscheid; †1877 in Leoni
Friedrich Hackländer war ein populärer deutscher Schriftsteller. Er begann seine Karriere - obwohl noch jung - damit, seine Erfahrungen und Erlebnisse niederzuschreiben. Seine humorvolle und realistische Art zu schreiben machten ihn schnell beliebt, um die Mitte des 19. Jahrhunderts war er einer der meistgelesenen Schriftsteller Deutschlands. Nach dem Umzug 1840 nach Stuttgart begann eine neue Karriere: er wurde 1843 Hofrat, Sekretär und Reisebegleiter des württembergischen Kronprinzen Karl. Er lernte das Hofleben kennen. 1849 schied er aus dem Dienst aus und wurde Kriegsberichterstatter für Cottas Zeitungen. 1859 war er nochmals im Staatsdienst in Württemberg als Direktor der königlichen Bauten und Gärten (Stuttgarter Schlossplatz).
Von seinem Freund, dem bekannten Architekten Christian Friedrich Leins ließ er sich im selben Jahr in der Urbanstraße 10 ein großzügiges Haus erbauen, „ein stattliches, sehr bequemes Wohnhaus, welches aber für seine eigenen Verhältnisse etwas zu großartig angelegt war, weshalb er es später verkaufte, um sich unmittelbar daneben in einer neu gebauten einfacheren, aber ganz nach seinen und seiner Familie Bedürfnissen gebauten Wohnung niederzulassen“. Das mittlerweile als Hackländer-Haus bekannte Gebäude stand in der Urbanstraße 10 bis zum Jahr 1910.

Im Jahr 1850 gegründete Hackländer die Stuttgarter Künstlervereinigung „Strahlender Bergwerk“. Ziel des Vereins war neben der Pflege der Geselligkeit und Freundschaft die Förderung der Künste, sowohl der bildenden Kunst als auch der Dichtung, der Musik und des Schauspiels. Ihre Mitglieder waren demnach Schriftsteller, Musiker, bildende Künstler, aber auch Wissenschaftler und Personen aus anderen Berufen wie z.B. Architekten. Der Bergmeister (Vereinsvorsitzende) war zunächst Friedrich Wilhelm Hackländer („Bergname“ = „Dintenklecks“), sein Stellvertreter, der „Obersteiger“, der Dichter Feodor Löwe. Dessen Stellvertreter, der Untersteiger, wiederum war zunächst der Architekt Christian Friedrich Leins. Auf Leins Anregung wurde am Hackländer-Haus in der Urban-Straße der Vereinsname in Latein „Et saxa cava“ in Stein gehauen.
Hackländers Werke, Hansa-Verlag, Hamburg, 1908
Johannes Philipp Jakob Mehl
*1848 in Eningen; †1910 in Stuttgart
Johannes Mehl war Bauwerkmeister, Wasserbautechniker und Bauunternehmer in Stuttgart. Er hat in Württemberg viele große Eisenbahn-, Tunnel-, Brücken-, Wasser- und Straßenbauten als Unternehmer ausgeführt, so z.B. den Schwabstraßentunnel und die umfangreichen Erdarbeiten am neuen Schlachthaus. Sein Vater Johannes Mehl war Steinhauermeister, sein Großvater Franz Mehl war Maurer in Eningen bei Reutlingen. Johannes Mehl kam um 1890 nach Stuttgart und hat sich in der rasant wachsenden Stadt schnell einen Namen im Hoch- wie auch im Tiefbau gemacht. Am 7. Februar 1895 hat Mehl vom Magistrat der Stadt Stuttgart den Auftrag erhalten, einen Straßentunnel zu bauen – den bekannten Schwabtunnel, der dieses Jahr 130 Jahre alt wird. Die Pläne zur Ausführung des Tunnels tragen Mehl’s Unterschrift, mit welchem er den Auftrag angenommen hat. Die Inschrift am Südportal des Tunnels zeigt den Namen des „Werkmeister Mehl“. Der Bau des Schwabtunnel wie auch des Neuen Schlachthof sind heute vergleichbar mit einem Mega-Projekt der Städteplanung. Entsprechend aufwendig war für Werkmeister Mehl die Materialbeschaffung. Neuartig für die damalige Zeit war seine „Sand-Gesuch“-Anzeige im Remsthal Bote im Januar 1896.
“Wegen seinen reichen Erkenntnissen und Erfahrungen auf allen Gebieten des Bauwesens war er auf Seiten der Behörden und Fachkollegen geschätzt und geachtet. Seit 1887 Jahren vertrat er Württemberg und Hohenzollern bei der sich über das ganze Deutsche Reich erstreckende Tiefbaugenossenschaft als Vorstandsmitglied. Viele Jahre war er Gerichtsschöffe und wurde von den Gerichten bei Baustreitigkeiten häufig als Sachverständiger angerufen.”*
* Nachruf im Neuen Tagblatt vom 02.05.1910


Erdarbeiten am neuen Schlachthaus, 1909

Anzeige im Stuttgarter Neuen Tagblatt für Tunnelmaurer zum Bau des Schwabtunnels, 1895
In den Jahren nach der Fertigstellung des Schwabtunnels widmete sich Johannes Mehl einer Vielzahl neuer Bauprojekte. Um die Jahrhundertewende baute er weitere Gebäude in der Friedhofstraße (Prager-Friedhof) nördlich vom Hauptbahnhof.
Um 1905 begann er Grundstücke am Killesberg zu erwerben. Gemeinsam mit der Internationalen Baugesellschaft zu Frankfurt kaufte er zunächst eine für den königlichen Notar Rudolf Fausel 1904 fertiggestellte Villa, die sogenannte ‚Villa Fausel‘. Die Villa nebst zweier Wohngebäude mit weitläufigen Gelände stammen aus der Konkursmasse Fausel. Nach dem Erwerb entwickelte Johannes Mehl das Gelände weiter und plante diverse Gebäude zwischen der Feuerbacher Straße im Süden und der Birkenwaldstraße im Norden. In Richtung Westen wurde 1910 die Schoderstraße als neue Stichstraße angelegt, Richtung Osten die Murschelstraße. Diese wurde jedoch nie fertiggestellt und ab 1911 zur privaten Grundstückszufahrt.
Als großzügiges Wohnhaus für seine Familie plante Johannes Mehl den Wiederaufbau des Hackländer-Haus an der Schoderstraße 7 und rettet es so vor seinem Abriß. Johannes Mehl erlebte die Fertigstellung des Hauses nicht. Er verstarb im April 1910 tragisch. Sein Baugeschäft wurde von seinen Söhnen Albert und Hans Mehl weitergeführt.
Schwabtunnel mit Straßenbahn, Ansicht von Süden im Jahr 1903. Foto: Stadtarchiv Stuttgart
Friedhofstraße 1, Firmensitz (1904)
Bebauungsplan von 1910 zeigt wo das Hackländer-Haus wiederaufgebaut werden soll (markiert in Rot)
Murschelstraße 1, Wohnhaus am Killesberg 1910
Inschrift am Südportal des Schwabtunnels zeigt den Namen des „Werkmeister Mehl“
„Sand-Gesuch“-Anzeige im Remsthal Bote im Januar 1896
Birkenwaldstraße 97a Villa Fausel (Zauberschloss), 1904
Konstruktionspläne des Schwabtunnel mit den Unterschriften des Baurat Kölle und von Werkmeister Mehl
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